Jahrestag nach dem Unglück in Fukushima
In vielen Städten Deutschlands hatten im vergangenen Jahr seit dem 14.3. Mahnwachen stattgefunden, die die Solidarität mit den vom Unglück betroffenen Japanern und die Folgen des Atomunfalls thematisieren und dies mit der Forderung nach dem Atomausstieg auch bei uns verknüpfen. In Idstein fand die erste Mahnwache am 21.3. statt, veranstaltet vom BUND in Zusammenarbeit mit Pax Christi. Etwa 150 Teilnehmer folgten dem Aufruf. Die Mahnwachen endeten mit dem 6.Juni 2011 und hatten bis dahin wöchentlich mit zuletzt immer 40-50 Teilnehmern stattgefunden. Viele Gruppen aus Idstein hatten sich beteiligt, u.a. aus der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde und aus dem Ausländerbeirat der Stadt Idstein. Wir danken allen, die dieses Projekt unterstützt und den Atomausstieg damit in die Wege geleitet haben.
Am 11.2.2012 erinnerten die Idsteiner Aktivisten unter Federführung von BUND und Pax Christi daran, dass die Folgen von Fukushima noch lange nicht bewältigt sind und mahnten die Bevölkerung, mit den Betroffenen solidarisch zu sein und sie nicht zu vergessen, auch wenn sie aus der Tagespresse verschwunden sind.