BUND Ortsgruppe Idstein - Waldems

Klimademo in Idstein am 24.09.2021

Bei der Klimademo in Idstein zeigten etwa 300 Demonstranten, dass ihnen der Klimaschutz am Herzen liegt, ein wichtiges Signal für die Politik. Außer den Veranstaltern Pax Christi, Arbeitskreis Mission-Entwicklung-Frieden der katholischen Gemeinde und BUND redeten auch Vertreter von SPD, Grünen und Linken. Stände von den Grünen und der Unabhängigen Liste Idstein vervollständigten das Bild.

Natur und Umwelt in Idstein und Waldems

Ereignisse, offizielle Stellungnahmen zu Baumaßnahmen, Kritik an aktuellen Entwicklungen finden hier ihren Platz

Unsere ökologischer Fußabdruck

BUND-Stand auf dem Apfelweinfest am 12.09.21

Auf dem Apfelweinfest 2021 bot der BUND Idstein/Waldems Interessantes zu wichtigen Umweltthemen. So konnte man beispielsweise seinen eigenen ökologischen Fußabdruck ausrechnen und sich informieren, wo man Energie einsparen und seinen CO2-Ausstoß verringern kann. Es ist auch möglich, den Fußabdruck online bei Brot für die Welt auszurechnen:

https://www.fussabdruck.de/fussabdrucktest/#/start/index/

Es entstanden viele gute Ideen zum Thema Energievermeidung.

Stellungnahme der Naturschutzverbände zum Solarpark Idstein auf dem Rosenkippel

Die Idsteiner Naturschutzverbände sind grundsätzlich der Meinung, dass Solarpaneele auf die Dächer von Häusern gehören und nicht zu einem zusätzlichen Landschaftsverbrauch führen sollten. Ist der Bau durch uns nicht zu verhindern, sollten zumindest einige flankierende Maßnahmen durchgeführt werden, die die Fläche für die Natur aufwerten. Die komplette Stellungnahme finden Sie hier.

Bebauungsplan Altstadtgärten Idstein

Der hier besprochene Bebauungsplan ist laut Idsteiner Zeitung vom 22.05. vom Kasseler Verwaltungsgericht für unwirksam erklärt worden.

Stellungnahme zum Höerhof und den Altstadtgärten in Idstein

Der BUND lehnt nach wie vor die Bebauung bzw. Vernichtung der Altstadtgärten zum Zweck der Parkraumnutzung ab. Schon seit vielen Jahren wird sowohl vom Denkmalschutz als auch vom Umwelt- und Naturschutz auf die Bedeutung der Gärten für das Klima und die Artenvielfalt sowie die Gestaltung der Altstadt hingewiesen. Trotzdem wird immer wieder versucht, die Gärten zu bebauen. Die komplette Stellungnahme des BUND Idstein finden Sie hier.

Stellungnahme zum Henriettenthaler Hof

Erläuterung:

In der ursprünglichen Planung des Gewerbegebietes Henriettenthaler Hof zwischen Wörsdorf und Wallrabenstein war u.a. festgelegt worden, dass die naturräumlichen Gegebenheiten geschützt und entwickelt werden sollten und die Nutzung auch die alten Gebäude sinnvoll ergänzen sollte. Im Laufe mehrerer Schritte wurden die naturschutzrechtlichen Vorgaben immer weiter zurückgenommen, bis schließlich eine komplette Zerstörung der Biotopstrukturen genehmigt wurde gegen Ausgleichsmaßnahmen an irgendeinem anderen Ort. 

 

Stellungnahme der anerkannten Naturschutzverbände:

 

Bauleitplanung der Stadt Idstein 

Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Gewerbepark Henriettenthaler Hof“ 2. Änderung sowie die Änderung des Flächennutzungsplans in diesem Bereich, Idstein-Wörsdorf

Beteiligung der Behörden gemäß § 4 Abs. 2 BauGB

Ihre Nachricht vom 20.10.2020

hier: Erneute Stellungnahme der Verbände 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die oben angeführten, nach dem BNatSchG anerkannten Verbände, bedanken sich für die Zusendung der Planunterlagen. Im Auftrag der Verbände gebe ich nach Prüfung der Unterlagen dazu die nachfolgende Stellungnahme ab:

Seitens der Naturschutzverbände wurden mit der Stellungnahme vom 28. Dezember 2019 Bedenken und Anregungen vorgebracht. Die Anregungen wurden teilweise berücksichtigt. Ein planerisches Angebot für die geforderte Flächen-Kompensation der beanspruchten Fläche des „Regionalen Grünzuges“ ist in den vorgelegten Planunterlagen nicht enthalten.

 

Zum naturschutzrechtlichen Ausgleich soll die Zuordnung der Biotopwertpunktedifferenz der Ökokontomaßnahme „Prozessschutz“ in der Staatswald Forstabteilung Weilmünster (Kernfläche Abt. 121 A 1) in der Gemarkung Dauborn erfolgen. Diese Möglichkeit der Eingriffskompensation ist zwar natur­schutzrechtlich möglich. Sie sollte allerdings aus der Sicht der Naturschutzverbände nur in Anspruch genommen werden, wenn im betreffenden Planungsbereich oder in der Gemarkung der Stadt Idstein ein ausreichender Ausgleich nicht möglich ist. Unseres Erachtens sind in der Gemarkung der Stadt Idstein genügend Projekte zum externen Ausgleich des geplanten Eingriffes vorhanden, z. B. geplante Renaturierung des „Südlichen Wörsbaches“, Maßnahmen zum Schutz bzw. Förderung der Bech­steinfledermaus (Erhaltung von Habitatbäumen etc, Ergebnisse des Bechsteinfledermaus-Projektes im Naturpark Rhein-Taunus) oder ökologische Aufwertung von Feldrainen. 

Aber auch Wand- und Dachbegrünungen der im Gewerbegebiet geplanten Fahrzeug-, Maschinen und Lagerhallen (Überbaubare Grundstücksflächen B) könnten zur weiteren Kompensation des Eingriffes beitragen. Die Aufnahme entsprechender Festsetzungen wird daher angeregt.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

gez. Becker

Hans-Joachim Becker

NABU-Gruppe Idstein e. V.

Stellvertretender Vorsitzender

Der Henriettenthaler Hof

Der Henriettenthaler Hof- denkmalgeschütztes Gebäude, umgeben von erhaltenswerten Biotopsstrukturen im Regionalen Grünzug des Regionalplans Südhessen.

BIldquelle: denkxweb.denkmalpflege-hessen.de/14026/